Auf einen Blick
Betriebe mit vorhandenem Zeiterfassungsterminal, dessen Frequenz oder funktionierende Musterkarte bekannt ist. Speichert das System die Personalnummer geschützt im Chip, kodieren wir nur nach Vorgabe und Freigabe des Systembetreibers.
Drei Punkte vor der Bestellung:
- Frequenz des Lesermoduls im Terminal
- feste Chipkennung oder kodierte Personalnummer
- Karte, Anhänger oder Armband je Arbeitsbereich
Legen Sie für die Anfrage eine Karte bereit, mit der am Terminal heute gestempelt wird, dazu einen Bildschirmausschnitt der Personalzuordnung, auf dem die gespeicherte Kartennummer zu sehen ist. Daraus ergeben sich Frequenz, Chipart und die Schreibweise der Nummer. Vor der Serie erhalten Sie auf Wunsch Muster, die Sie am eigenen Terminal buchen und mit der Anzeige in der Software vergleichen.
Was das vorhandene Zeiterfassungsterminal vorgibt
Ein Zeiterfassungsterminal arbeitet mit einem bestimmten Lesermodul: in vielen älteren Wandgeräten mit 125 kHz, in neueren meist mit 13,56 MHz, in manchen Geräten mit beiden Frequenzen. Die Angabe steht im Datenblatt des Terminals oder auf dem Typenschild des Lesermoduls. Fehlen diese Unterlagen, hilft die Frequenzbestimmung an einer Karte, mit der heute schon gestempelt wird.
Ebenso wichtig ist, was das Terminal vom Chip liest. Die meisten Geräte werten nur die feste Chipkennung aus, die Zeiterfassungssoftware ordnet sie einer Personalnummer zu. Dann liefern wir die Transponder im Werkszustand und mit einer Liste aller Kennungen. Andere Systeme erwarten die Personalnummer in einem geschützten Speicherbereich des Chips. Diese Kodierung übernehmen wir nur nach Spezifikation und mit Freigabe des Systembetreibers; andernfalls erhalten Sie unkodierte Karten für das Schreibgerät Ihrer Personalabteilung.
Karte, Anhänger oder Armband am Stempelterminal
Im Büro wird meist mit dem Mitarbeiterausweis gestempelt, der zugleich Foto und Namen trägt. In Produktion, Lager und auf Baustellen bewährt sich eher ein ABS-Schlüsselanhänger: Er hängt am Schlüsselbund und verträgt Staub und Stöße in der Arbeitskleidung. Seine kleinere Antenne verkürzt allerdings die Lesedistanz, der Anhänger gehört flach an die Lesefläche. Für Küche, Reinigung und Bäderbetrieb, wo die Hände oft nass sind, bauen wir denselben Chip in Silikonarmbänder ein.
Ein häufiger Grund für verweigerte Buchungen ist die Geldbörse. Steckt die Zeiterfassungskarte neben einer Bank- oder Zutrittskarte derselben Frequenz, antworten beide Chips gleichzeitig, und das Terminal lehnt die Buchung ab. Wer den Transponder einzeln vorhält oder die Karte in einer Hülle am Band trägt, hat dieses Problem nicht.
Vorrat für Neueinstellungen und Ersatz
Damit neue Beschäftigte am ersten Arbeitstag stempeln können, liefern wir auf Wunsch neutrale Karten oder Anhänger mit fortlaufend aufgedruckter Nummer als Vorrat. Die mitgelieferte Liste verknüpft jede aufgedruckte Nummer mit der Chipkennung, sodass die Personalabteilung den Transponder in der Software zuordnet, ohne ihn an einem Leser auszulesen. Nennen Sie uns bei einer Folgeserie die zuletzt vergebene Nummer, dann setzen wir die Reihe ohne Überschneidung fort.
Geht ein Transponder verloren, wird er in der Software gesperrt und ein Exemplar aus dem Vorrat ausgegeben; die alte Kennung auf einen neuen Chip zu übertragen ist dafür nicht nötig. Wertet das System nur die Kennung aus, lassen sich Anhänger von Aushilfen und Saisonkräften nach Vertragsende neu vergeben. Eine eigene Gehäusefarbe für diesen Pool macht zurückgegebene Anhänger an der Ausgabe sofort erkennbar.



Primärquellen
Norm zu physischen Kartenmerkmalen: ID-1-Format, Werkstoffe, Biegung, Verzug und Beständigkeit.
ISO · Primärquelle ↗ISO/IEC 14443 — contactless proximity objectsOffizieller Katalog der Normteile für kontaktlose Proximity-Objekte.
Häufige Fragen
Welche Frequenz braucht ein Transponder für unser Zeiterfassungsterminal?
Genau die Frequenz des Lesermoduls im Terminal, also 125 kHz oder 13,56 MHz. Sie steht im Datenblatt oder auf dem Typenschild des Moduls. Liegt beides nicht vor, bestimmen wir sie an einer Karte, mit der heute gestempelt wird. Eine Karte der falschen Frequenz bleibt am Terminal stumm, auch wenn Format und Aufdruck stimmen.
Warum bucht das Zeiterfassungsterminal nicht, wenn die Karte im Portemonnaie steckt?
Liegen dort weitere kontaktlose Karten derselben Frequenz, etwa eine Bank- oder Zutrittskarte, antworten mehrere Chips gleichzeitig auf das Lesefeld. Viele Terminals verweigern dann die Buchung. Abhilfe schafft es, die Zeiterfassungskarte einzeln vorzuhalten, in einer Ausweishülle am Band zu tragen oder auf einen Schlüsselanhänger auszuweichen.
Wie stempelt ein neuer Mitarbeiter schon am ersten Tag?
Mit einem Transponder aus einem Vorrat, den wir mit fortlaufend aufgedruckter Nummer und einer Liste der Chipkennungen liefern. Die Personalabteilung trägt die aufgedruckte Nummer in der Zeiterfassungssoftware beim neuen Mitarbeiter ein und gibt den Transponder aus. Ein Lesegerät am Schreibtisch oder eine Nachbestellung für jede Einstellung ist dafür nicht erforderlich.

