PRAXISDOSSIER / PRODUKTE

125-kHz-Transponderkarten

LF-Karten für bestehende Proximity-Anlagen werden anhand eines funktionierenden Musters oder belastbarer Leserdaten spezifiziert.

Status
fachlich geprüft
Stand
16.08.2026
Mindestmenge
500 / Motiv
BILDDOSSIER

Datenträger, Aufbau und Musterprüfung

Die eigenständigen Aufnahmen zeigen angebotenen Datenträger, Aufbau und Prüfsituation getrennt. Eine sichtbare Ähnlichkeit gilt nicht als Kompatibilitätsnachweis.

01 / ENTSCHEIDUNGSPROFIL

Entscheidung

Passend für vorhandene LF-Bestände, wenn Codeformat und Byte-Reihenfolge dokumentiert sind.

Eingangsdaten

Nummernformat der Verwaltungssoftware

Kompatibilität

nur lesbar oder beschreibbar

Abnahme

Test an einem repräsentativen Leser

Stoppkriterium

Nicht für Smartphone-NFC oder Anwendungen mit größerem Datenspeicher geeignet.

Prüfmatrix

PrüfschrittZu prüfende AngabeErwarteter Nachweis
EingabeNummernformat der VerwaltungssoftwareQuelle und Erfassungsmethode angegeben
Kompatibilitätnur lesbar oder beschreibbarErgebnis auf der Zielhardware wiederholt
AbnahmeTest an einem repräsentativen LeserAkzeptanzkriterium vor dem Versuch festgelegt

Kurzurteil

Passend für vorhandene LF-Bestände, wenn Codeformat und Byte-Reihenfolge dokumentiert sind.

LF-Karten für bestehende Proximity-Anlagen werden anhand eines funktionierenden Musters oder belastbarer Leserdaten spezifiziert. Die gewählte Variante verbindet Leser, Kodierung, Druck und Serienprüfung in einer eindeutigen Spezifikation.

02 / Datenträger in Prüfdaten übersetzen

  • Nummernformat der Verwaltungssoftware
  • nur lesbar oder beschreibbar
  • Test an einem repräsentativen Leser

Im Dossier „125-kHz-Transponderkarten“ beginnt die Auswahl mit „Nummernformat der Verwaltungssoftware“, nicht mit Farbe oder Oberfläche. Bauform, Material und Druckfläche werden danach festgelegt, weil sie eine ungeklärte Funkkompatibilität nicht ausgleichen.

Der zweite Datenpunkt ist „nur lesbar oder beschreibbar“. Sichtdruck, werkseitige Kodierung und spätere Zuordnung in der Software werden getrennt dokumentiert. Optisch gleiche Karten können dadurch technisch und organisatorisch völlig unterschiedlich reagieren.

Die Serienfreigabe stützt sich auf „Test an einem repräsentativen Leser“. Nicht für Smartphone-NFC oder Anwendungen mit größerem Datenspeicher geeignet. Die Stichprobe wird über mehrere Positionen des Loses verteilt und immer mit demselben Leser sowie eindeutigem Akzeptanzkriterium geprüft.

Zwei 125-kHz-Ausweise können in zwei Programmen unterschiedliche Nummern anzeigen, obwohl derselbe Funkcode gelesen wird. Byte-Reihenfolge, Dezimalumrechnung und die Trennung von Standort- und Kartennummer verändern die Darstellung. Deshalb gehören Rohlesung und Anzeige des Zielsystems in die Abnahme, nicht nur die aufgedruckte Altbestandsnummer.

Für eine Karte im ID-1-Format sind 85,6 × 54 mm und etwa 0,76 mm übliche mechanische Eckdaten. Frequenz und Protokoll lassen sich daraus nicht ableiten.

03 / Prüfplan

01

Referenz

„Nummernformat der Verwaltungssoftware“ mit unverändertem Muster festhalten.

02

Aufbau

Material und Form beschreiben; „nur lesbar oder beschreibbar“ getrennt dokumentieren.

03

Versuch

„Test an einem repräsentativen Leser“ an mehreren Teilen prüfen.

04

Serie

Wareneingang mit dem freigegebenen Muster für „125-kHz-Transponderkarten“ vergleichen.

Das Abnahmeprotokoll ordnet jedes geprüfte Teil der Losreferenz, dem Leser und dem Akzeptanzkriterium zu.

04 / Angaben für die Anfrage

Für „125-kHz-Transponderkarten“ werden die drei Prüfpunkte, Menge je Motiv, vorhandene Referenzmuster oder Lesedaten sowie das erwartete Abnahmeergebnis übermittelt. Der industrielle Projektrahmen beginnt nach der Qualifizierung bei 500 Stück je Motiv.

Druckdatei, variable Sichtdaten und technische Kodierung werden getrennt übergeben und unabhängig abgenommen. Preis und Termin werden danach festgelegt.

05 / Dokumentationsbasis

Normen beschreiben die Schnittstelle; gelieferte Variante und Projektleser werden dennoch gemeinsam geprüft.

06 / Häufige Fragen

Welche Prüfung bestätigt die Kompatibilität vor der Fertigung?

Zuerst wird der Prüfpunkt „Nummernformat der Verwaltungssoftware“ dokumentiert, anschließend wird das Ergebnis mit einem Muster am vorgesehenen Leser wiederholt.

Welches Risiko muss vor der Bestellung geklärt sein?

Nicht für Smartphone-NFC oder Anwendungen mit größerem Datenspeicher geeignet. Druck und Kodierung bleiben offen, bis „nur lesbar oder beschreibbar“ geprüft wurde.

Welche Angaben gehören in eine belastbare Anfrage?

Benötigt werden die Prüfpunkte „Nummernformat der Verwaltungssoftware“, „nur lesbar oder beschreibbar“ und „Test an einem repräsentativen Leser“ sowie Menge je Motiv und erwartetes Abnahmeergebnis.