Fertigung und Bestellung
500 Stück je Motiv
2–3 Wochen nach Druckfreigabe, zzgl. Versand
- PVC mit Schutzfolie
- Recycling-PVC
- Hologrammfilm auf Wunsch
- UV-Farbe und Mikroschrift auf Wunsch
- Glanz- oder Mattoberfläche
- Foto und Name im Retransferdruck
- Langloch oder Rundloch
- Barcode, Personal- und Chipnummer
- Rohlinge für den eigenen Kartendrucker
Unternehmen, Kliniken, Behörden, Hochschulen und Veranstalter, die Mitarbeitende, Studierende oder Dienstleister mit Lichtbildausweis und Zutrittsfunktion ausstatten.
Produktfotos



Auf einen Blick
Für Organisationen, die Druckidentität, Kennung und Rechte trennen. Ein Foto vom Altbestand ersetzt keine druckfähigen Quelldaten.
Drei Punkte vor der Bestellung:
- Layout und Beschnitt
- variable Daten
- optische und technische Prüfung
Zuerst werden feste, variable und technische Zonen festgelegt. Foto, Name, sichtbare Nummer, Barcode und Funkdaten stammen aus einem kontrollierten Datensatz, müssen aber nicht identisch sein. Die Abnahme vergleicht Quelldatei und fertigen Ausweis und prüft zusätzlich die Lesbarkeit im tatsächlich verwendeten Halter.
Foto und Personendaten im Einzeldruck
Ausweise mit Foto und Namen personalisieren wir einzeln im Retransferdruck: Das Bild wird zunächst auf eine Übertragungsfolie gedruckt und dann auf die Karte aufgebracht. So reicht es bis an den Rand und deckt auch über der leichten Erhebung am Chipmodul gleichmäßig. Hintergrund, Logo und feste Texte drucken wir vorab im Offset; ein klarer Schutzfilm über den personalisierten Daten verhindert Abrieb im Halter.
Für die Datenübernahme genügt eine Tabelle mit einer Zeile je Person und einer Spalte je Feld; jedes Porträt kommt als eigene Bilddatei, auf die die Tabelle per Dateiname verweist. Sonderzeichen, lange Doppelnamen und akademische Titel legen wir im Layout vorab fest, damit keine Zeile umbricht oder abgeschnitten wird.
Sichtbare Echtheitsmerkmale
Neben der Funktechnik lassen sich Ausweise auf Wunsch optisch gegen einfache Nachahmung schützen: Guillochen und Mikroschrift im Hintergrund, eine nur unter UV-Licht sichtbare Farbe, ein Hologrammfilm über dem Foto oder ein Prägesiegel. Diese Merkmale prüfen Pforte und Empfang ohne Lesegerät, und mit einem gewöhnlichen Bürodrucker lassen sie sich kaum nachbilden.
Besucher- und Dienstleisterausweise tragen meist keinen Namen, sondern nur eine Nummer, die in der Besucherverwaltung jeweils neu vergeben wird. Manche Häuser wechseln die Grundfarbe dieser Ausweise in festen Abständen, damit ein nicht zurückgegebener Ausweis an der Pforte sofort auffällt; dafür fertigen wir auf Wunsch mehrere Farbvarianten desselben Layouts.
Stanzung, Ausrichtung und Antennenverlauf
Ausweise, die am Band oder mit Clip getragen werden, erhalten ein Langloch, das wir bereits in der Gestaltung berücksichtigen, damit Foto und Name nicht angeschnitten werden. Beim Hochformat liegt das Loch mittig an der oberen kurzen Kante. Die Stanzung darf die Antenne nicht kreuzen; wir verwenden deshalb ein Inlay, dessen Antennenverlauf die Stanzposition ausspart, und prüfen die Lesung am gestanzten Muster. Querformatige Ausweise für Kartenhüllen oder Gürtelhalter bleiben ungelocht, der Druck reicht dann bis an alle Kanten.
Ausweisprojekte zwischen Druckerei und IT
Bedruckte Ausweise sind Schnittstellenprojekte: Die Gestaltung kommt aus der Kommunikationsabteilung, die Kennung aus der IT, die Ausgabe aus Verwaltung oder Empfang. Fehlende Abstimmung zwischen diesen dreien ist die häufigste Ursache für Verzögerungen – nicht die Produktion.
Ein kurzes gemeinsames Freigabedokument löst das: endgültiges Layout, Datenfelder mit Quelle, Nummernlogik, Testverfahren bei Anlieferung. Eine Seite, drei Unterschriften – und die Serie läuft ohne die klassischen Schleifen zwischen Entwurf, Datenliste und Nachdruck.
Materialien und Bauformen
Neben dem Druck wird der Ausweis über seine physischen Optionen konfiguriert:
- Stanzung. Langloch oder Rundloch passend zum verwendeten Halter
- Ausrichtung. Hoch- oder Querformat je nach Trageweise
- Beschriftungsflächen. Unterschriftsfeld oder wiederbeschreibbarer Bereich für temporäre Angaben
- passendes Zubehör. Halter, Bänder und Ausweis-Jojos auf Anfrage
Beliebte Ausführungen
- Foto und Name gedruckt. Identifikation auf den ersten Blick
- Farbe je Bereich. Streifen oder Grundfarbe je Abteilung oder Standort
- nützliche Rückseite. Hinweise, Notfallnummern oder Sammelplatz auf der Kartenrückseite
Primärquellen
Norm zu physischen Kartenmerkmalen: ID-1-Format, Werkstoffe, Biegung, Verzug und Beständigkeit.
ISO · Primärquelle ↗ISO/IEC 14443 — contactless proximity objectsOffizieller Katalog der Normteile für kontaktlose Proximity-Objekte.
Häufige Fragen
Eignen sich Ihre Ausweisrohlinge für den eigenen Kartendrucker?
Ja. Wir liefern vorgedruckte Rohlinge mit Ihrem Hintergrundmotiv, deren Oberfläche für Thermosublimations- und Retransferdrucker geeignet ist. Die Personalisierungsfelder bleiben frei, damit Ihr Drucker Foto und Namen ergänzt. Wichtig ist eine glatte Oberfläche über dem Chipbereich, sonst kann das Modul bei Direktdruckern eine sichtbare Fehlstelle im Foto verursachen.
Welche Fotoqualität braucht ein RFID-Ausweis?
Ein scharfes Porträt mit gleichmäßiger Ausleuchtung und neutralem Hintergrund, in einer Auflösung, die bei Druckgröße etwa 300 dpi ergibt. Screenshots aus Videokonferenzen oder vergrößerte Ausschnitte aus Gruppenfotos wirken im Druck unscharf. Der Proof zeigt die Fotos in Druckgröße, sodass Sie schwache Aufnahmen vor der Produktion austauschen können.
Sollte die Zutrittsnummer sichtbar auf den Ausweis gedruckt werden?
Technisch ist das möglich, doch eine sichtbare Chipkennung erleichtert es, einen gefundenen Ausweis einem Zutrittsrecht zuzuordnen. Viele Organisationen drucken deshalb eine interne Personal- oder Ausweisnummer, die nicht mit der Chipkennung übereinstimmt. Die Zuordnung beider Werte führen wir in der Kennungsliste, sodass die Verwaltung sie jederzeit nachschlagen kann.


