PRAXISDOSSIER / PRODUKTE

RFID-Karten individuell bedruckt

Bedruckte Karten im CR80-Format verbinden Sichtidentifikation und kontaktlose Funktion in einer prüfbaren Spezifikation.

Status
fachlich geprüft
Stand
16.08.2026
Mindestmenge
500 / Motiv
BILDDOSSIER

Datenträger, Aufbau und Musterprüfung

Die eigenständigen Aufnahmen zeigen angebotenen Datenträger, Aufbau und Prüfsituation getrennt. Eine sichtbare Ähnlichkeit gilt nicht als Kompatibilitätsnachweis.

01 / ENTSCHEIDUNGSPROFIL

Entscheidung

Geeignet, wenn Gestaltung, Nummerierung und Lesekompatibilität gemeinsam abgenommen werden sollen.

Eingangsdaten

tatsächlich gelesene Technologie

Kompatibilität

Druckdaten und variable Bereiche

Abnahme

Kodierung, Nummernlogik und Prüfmethode

Stoppkriterium

Nicht bestellen, solange Frequenz und Protokoll der vorhandenen Anlage ungeklärt sind.

Prüfmatrix

PrüfschrittZu prüfende AngabeErwarteter Nachweis
Eingabetatsächlich gelesene TechnologieQuelle und Erfassungsmethode angegeben
KompatibilitätDruckdaten und variable BereicheErgebnis auf der Zielhardware wiederholt
AbnahmeKodierung, Nummernlogik und PrüfmethodeAkzeptanzkriterium vor dem Versuch festgelegt

Kurzurteil

Geeignet, wenn Gestaltung, Nummerierung und Lesekompatibilität gemeinsam abgenommen werden sollen.

Bedruckte Karten im CR80-Format verbinden Sichtidentifikation und kontaktlose Funktion in einer prüfbaren Spezifikation. Die gewählte Variante verbindet Leser, Kodierung, Druck und Serienprüfung in einer eindeutigen Spezifikation.

02 / Datenträger in Prüfdaten übersetzen

  • tatsächlich gelesene Technologie
  • Druckdaten und variable Bereiche
  • Kodierung, Nummernlogik und Prüfmethode

Im Dossier „RFID-Karten individuell bedruckt“ beginnt die Auswahl mit „tatsächlich gelesene Technologie“, nicht mit Farbe oder Oberfläche. Bauform, Material und Druckfläche werden danach festgelegt, weil sie eine ungeklärte Funkkompatibilität nicht ausgleichen.

Der zweite Datenpunkt ist „Druckdaten und variable Bereiche“. Sichtdruck, werkseitige Kodierung und spätere Zuordnung in der Software werden getrennt dokumentiert. Optisch gleiche Karten können dadurch technisch und organisatorisch völlig unterschiedlich reagieren.

Die Serienfreigabe stützt sich auf „Kodierung, Nummernlogik und Prüfmethode“. Nicht bestellen, solange Frequenz und Protokoll der vorhandenen Anlage ungeklärt sind. Die Stichprobe wird über mehrere Positionen des Loses verteilt und immer mit demselben Leser sowie eindeutigem Akzeptanzkriterium geprüft.

Eine belastbare Freigabe trennt festes Druckbild, variable Felder und kontaktlose Funktion. Bei nummerierten Serien wird zusätzlich die Zuordnung der ersten, einer mittleren und der letzten Karte zur Datendatei geprüft. Ein sauberer Druck gleicht weder einen Nummernversatz noch eine elektronisch falsch zugeordnete Karte aus.

Für eine Karte im ID-1-Format sind 85,6 × 54 mm und etwa 0,76 mm übliche mechanische Eckdaten. Frequenz und Protokoll lassen sich daraus nicht ableiten.

03 / Prüfplan

01

Referenz

„tatsächlich gelesene Technologie“ mit unverändertem Muster festhalten.

02

Aufbau

Material und Form beschreiben; „Druckdaten und variable Bereiche“ getrennt dokumentieren.

03

Versuch

„Kodierung, Nummernlogik und Prüfmethode“ an mehreren Teilen prüfen.

04

Serie

Wareneingang mit dem freigegebenen Muster für „RFID-Karten individuell bedruckt“ vergleichen.

Das Abnahmeprotokoll ordnet jedes geprüfte Teil der Losreferenz, dem Leser und dem Akzeptanzkriterium zu.

04 / Angaben für die Anfrage

Für „RFID-Karten individuell bedruckt“ werden die drei Prüfpunkte, Menge je Motiv, vorhandene Referenzmuster oder Lesedaten sowie das erwartete Abnahmeergebnis übermittelt. Der industrielle Projektrahmen beginnt nach der Qualifizierung bei 500 Stück je Motiv.

Druckdatei, variable Sichtdaten und technische Kodierung werden getrennt übergeben und unabhängig abgenommen. Preis und Termin werden danach festgelegt.

05 / Dokumentationsbasis

Normen beschreiben die Schnittstelle; gelieferte Variante und Projektleser werden dennoch gemeinsam geprüft.

06 / Häufige Fragen

Welche Prüfung bestätigt die Kompatibilität vor der Fertigung?

Zuerst wird der Prüfpunkt „tatsächlich gelesene Technologie“ dokumentiert, anschließend wird das Ergebnis mit einem Muster am vorgesehenen Leser wiederholt.

Welches Risiko muss vor der Bestellung geklärt sein?

Nicht bestellen, solange Frequenz und Protokoll der vorhandenen Anlage ungeklärt sind. Druck und Kodierung bleiben offen, bis „Druckdaten und variable Bereiche“ geprüft wurde.

Welche Angaben gehören in eine belastbare Anfrage?

Benötigt werden die Prüfpunkte „tatsächlich gelesene Technologie“, „Druckdaten und variable Bereiche“ und „Kodierung, Nummernlogik und Prüfmethode“ sowie Menge je Motiv und erwartetes Abnahmeergebnis.