PRODUKTE

RFID-Karten individuell bedrucken lassen

Bedruckte Karten im CR80-Format verbinden Sichtidentifikation und kontaktlose Funktion in einer prüfbaren Spezifikation.

Stand
24.09.2026
Mindestmenge
500 / Motiv

Fertigung und Bestellung

Mindestmenge

500 Stück je Motiv

Lieferzeit

2–3 Wochen nach Druckfreigabe, zzgl. Versand

Ausführungen
  • PVC weiß mit Schutzfolie
  • Recycling-PVC
  • Glanz, Matt oder samtmatt
  • partieller UV-Lack
  • Metallic- und Sonderfarben
  • Echtholzfurnier auf Kunststoffkern
Personalisierung
  • fortlaufende Nummer im Thermotransfer
  • Hochprägung mit Gold- oder Silberfolie
  • Barcode oder QR-Code je Karte
  • Chipkodierung mit Kennungsliste
  • Magnetstreifen und Unterschriftsfeld

Hotels, Vereine, Studios, Handelsketten und Systemhäuser, die Zutritts-, Mitglieds- oder Kundenkarten im eigenen Design mit Chip ausgeben.

Produktfotos

Auf einen Blick

Geeignet, wenn Gestaltung, Nummerierung und Lesekompatibilität gemeinsam abgenommen werden sollen. Nicht bestellen, solange Frequenz und Protokoll der vorhandenen Anlage ungeklärt sind.

Drei Punkte vor der Bestellung:

  • tatsächlich gelesene Technologie
  • Druckdaten und variable Bereiche
  • Kodierung, Nummernlogik und Prüfmethode

Eine belastbare Freigabe trennt festes Druckbild, variable Felder und kontaktlose Funktion. Bei nummerierten Serien wird zusätzlich die Zuordnung der ersten, einer mittleren und der letzten Karte zur Datendatei geprüft. Ein sauberer Druck gleicht weder einen Nummernversatz noch eine elektronisch falsch zugeordnete Karte aus.

Vom Druckbogen zum laminierten Kartenkörper

Bedruckte RFID-Karten fertigen wir im Bogen: Vorder- und Rückseitenmotiv werden auf PVC-Folien gedruckt, dazwischen liegt die Inlay-Lage mit Chip und Antenne. Unter Druck und Hitze verschmelzen die Lagen zu einem homogenen Kartenkörper von 0,76 mm, danach wird jede Karte einzeln ausgestanzt. Eine transparente Schutzfolie über dem Druck hält den Abrieb aus Geldbörse, Kartenhülle und Leserschlitz fern; ohne sie verblasst das Motiv an stark genutzten Kanten sichtbar.

Das Motiv drucken wir im Offset mit Skalenfarben und ergänzen Sonderfarben, wenn ein Hausfarbton exakt getroffen werden muss. Metallicfarben, Glanz- und Mattlack sowie partieller UV-Lack sind möglich. Vollflächige Metallfolien und leitfähige Farben über der Antennenfläche prüfen wir vorab am Muster, weil sie die Kopplung zum Leser dämpfen können.

Farben bewerten wir unter Normlicht gegen Ihre Vorlage. RGB-Dateien werden in den Druckfarbraum umgerechnet, wodurch leuchtende Bildschirmtöne, vor allem Grün und Blau, etwas matter wirken. Kritische Hausfarben legen wir deshalb als Sonderfarbe nach Farbfächer an und gleichen sie am Vorserienmuster ab. Dunkle, vollflächige Hintergründe zeigen Kratzer deutlicher als helle; ein Mattlack mildert das.

Personalisierung nach dem Laminieren

Variable Inhalte entstehen auf der fertigen Karte: fortlaufende Nummern im Thermotransfer oder Tintenstrahl, Hochprägung mit Gold- oder Silberfolie, Barcodes und QR-Codes aus einer Datendatei. Im selben Durchlauf liest die Anlage die Chipkennung jeder Karte aus oder beschreibt den Speicher und schreibt beide Werte in eine Protokolldatei, die Aufdruck und Kennung zeilengenau verknüpft. Magnetstreifen in hoher oder niedriger Koerzitivkraft und ein beschreibbares Unterschriftsfeld, beides auf Wunsch, werden dagegen schon beim Laminieren eingebracht.

Druckdaten und Proof für bedruckte Karten

Für die Freigabe benötigen wir das Motiv als PDF mit Beschnittzugabe, eingebetteten oder in Pfade umgewandelten Schriften und Bildern in druckfähiger Auflösung. Variable Felder markieren Sie als eigene Ebene und liefern die Datendatei im Tabellenformat mit, am besten mit einer Beispielzeile je Feldtyp. Daraus erstellen wir einen Proof mit Stanzkontur und realen Datensätzen; das Vorserienmuster zeigt anschließend Farbe, Oberfläche und Lesefunktion am echten Kartenkörper.

Typische Stolpersteine bei bedruckten Karten

Ein wiederkehrender Fall: Die Gestaltung wird zuerst freigegeben, die Technik erst danach geklärt. Dann existieren bereits gedruckte Nummern, die zu keinem Feld in der Verwaltungssoftware passen, oder ein Kartenkörper, dessen Antenne für die vorhandenen Leser ungeeignet ist. Die Reihenfolge kostet nichts, entscheidet aber über Nacharbeit oder reibungslose Ausgabe.

Hilfreich ist eine einzige Tabelle, die je Motiv drei Spalten führt: sichtbarer Aufdruck, technisch gespeicherte Kennung und Eintrag in der Software. Wird eine Karte später ersetzt, zeigt dieselbe Tabelle sofort, welche der drei Ebenen sich ändert und welche stabil bleiben muss.

Materialien und Bauformen

Dasselbe CR80-Format ist in mehreren Materialien und Aufbauten lieferbar; die Wahl gehört in die Anfrage:

  • PVC weiß. der wirtschaftliche Standard für vollfarbig bedruckte Ausweise und Zutrittskarten
  • Recycling-PVC. Material aus Wertstoffkreisläufen für Organisationen mit Umweltvorgaben
  • Holzkarte. Echtholzfurnier auf dünnem Kern, natürliche Anmutung für Hotellerie und Handel
  • transparente Karte. klarer Kartenkörper mit opak bedruckten Zonen als Gestaltungselement
  • Magnetstreifen-Kombination. Funktechnik und Magnetstreifen auf einer Karte für gemischte Bestände
  • Doppeltechnik. zwei Frequenzen in einem Kartenkörper für schrittweise Migrationen
  • Materialstärke. 0,76 mm als Regelfall, dünnere Ausführungen für Hüllen und Einschub

Beliebte Ausführungen

  • Hotelkarte. der Klassiker am Empfang, im Design des Hauses bedruckt
  • Mitglieds- und Abokarte. Clubs, Studios und Vereine, mit sichtbarer Nummer
  • Geschenk- und Bonuskarte. gepflegter Auftritt für Handel und Gastgewerbe
  • glänzend oder matt. Oberfläche nach gewünschter Wirkung
  • Gold- oder Silberprägung. metallischer Akzent für hochwertige Auftritte
  • sichtbare Nummerierung. gedruckt oder geprägt, gemeinsam mit dem Motiv festgelegt
  • Ecken und Formate. runde Ecken serienmäßig, Sonderzuschnitte auf Anfrage

Primärquellen

Häufige Fragen

Kann eine RFID-Karte randlos bis an die Kante bedruckt werden?

Ja. Wir drucken das Motiv mit Beschnittzugabe auf den Bogen und stanzen die Karte erst danach aus, sodass die Farbe bis an die Kante reicht. Texte und Logos sollten trotzdem einige Millimeter Abstand zur Stanzkontur halten, weil minimale Stanztoleranzen sonst an schmalen Rändern sichtbar werden.

Stört ein Magnetstreifen oder eine Hochprägung die kontaktlose Funktion?

Ein Magnetstreifen liegt als dünne Folie auf der Oberfläche und beeinflusst die Funkfunktion nicht. Bei Hochprägung ist die Lage entscheidend: Die Zeichen dürfen weder über das Chipmodul noch über den Antennendraht laufen, weil die Verformung beide beschädigen kann. Die Prägezone legen wir deshalb anhand der Antennenzeichnung des jeweiligen Inlays fest.

Wie wird sichergestellt, dass aufgedruckte Nummer und Chipkennung zusammenpassen?

Die Personalisierungsanlage liest jede Karte aus, während die Nummer gedruckt wird, und schreibt beide Werte in dieselbe Zeile einer Protokolldatei. Diese Datei erhalten Sie mit der Lieferung und können sie direkt in Ihre Verwaltungssoftware übernehmen. Am Vorserienmuster lässt sich die Zuordnung vorab mit Ihrem eigenen Leser gegenprüfen.